Wolfgang Sobotka hielt vor dem U-Ausschuss daran fest, dass es völlig normal sei, dass Bürger sich mit Anliegen an einzelne Politiker wenden. Er sei stets davon ausgegangen, dass damit gesetzmäßig umgegangen worden sei.
Die Opposition, allen voran die NEOS, vermutet, dass das Bundesamt für Korruptionsprävention und -bekämpfung über Jahre hinweg systematisch ausgeblutet worden ist.
NEOS äußerten im U-Ausschuss den Verdacht, dass es Abmachungen mit der "Kronen Zeitung" zu Schramböcks Kaufhaus Österreich gab. Die Ex-Ministerin kann damit nichts anfangen.
Die Arbeiterkammer (AK) Oberösterreich kritisiert "Chaos" bei den Energiegutscheinen. Mehr als 100 Personen erhielten entweder keinen Gutschein oder hatten Probleme beim Einlösen. Der Finanzminister müsse handeln.
Die Weitergabe von Geheimakten an WikiLeaks wird einem ehemaligen CIA-Programmierer zum Verhängnis. Der 33-Jährige wurde verurteilt. Es drohen acht Jahrzehnte Gefängnis.