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Redakteur. Studierte Philosophie an der Uni Wien. Schwerpunkte liegen in der Innen- und Europapolitik, sowie im Konsumentenschutz.
zu ihren Bearbeitungen im Polizeiakt Jahre nach ihrer Beteiligung. Auch Krainer beißt bei seinen Nachfragen auf Granit.
S. sagt, dass man eine Notiz verfasst, wenn man in einen Akt Einsicht nimmt und damit auch etwas erzeugt. Genaueres wisse sie zu dem Thema aber nicht mehr. Auch nicht gegenüber Nachfragen von Wotschke.
So – jetzt sind wir aber wirklich weg für heute.
In Kürze sind die 4 Stunden maximale Befragungsdauer erreicht. ZackZack verabschiedet sich für heute und ist morgen wieder live dabei.
Dann geht es um 09:00 weiter mit der Befragung des Investigativjournalisten Michael Nikbakhsh.
Ist im Bericht, weil die Kontaktaufnahme der Angehörigen schon Thema war bei der Erstellung des Berichts.
Krainer stellt eine bisher vernachlässigte Frage: “Wie kommen Sie darauf, dass die Frau List Pilnaceks Frau ist? Das ist ja kein Allgemeinwissen. In Justizkreisen schon, aber jetzt nicht auf der PI Mautern, glaube ich.”
Damit stellt sich die Frage, woher S. wusste, dass List die Frau von Pilnacek ist – ohne dass diese eine gemeinsame Meldeadresse teilten.
S. entgegnet darauf: “Das kränkt mich jetzt aber schon”. Sie habe es eben erfahren, dass List Pilnaceks Witwe sei.
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".Obwohl List gar nicht am Auffindungsort war und auch im Text des Anfallsberichts nicht vorkommt. Diese Frage stellt Jan Krainer, der die restliche Fragezeit von Auer geerbt hatte.
S. antwortet darauf, dass Anna P. in einem laufenden Prozess der Veraktung ebenfalls “hineinprotokolliert” worden sei. Es komme – sinngemäß – darauf an, welche Personen zum Zeitpunkt der Erstellung schon im Bericht sind und welche übernommen werden aus anderen Berichten.
Sie befragt S. auch nach deren Aktivität im Polizeiakt fast zwei Jahre nach ihrer Rolle in der Causa Pilnacek. Die SPÖ-Abgeordnete will wissen, ob S. am 6. September Dienst hatte, als sie den Akt las. Zwei Tage später veränderte sie ihn auch. S. glaubt, sie habe an dem Wochenende Dienst gehabt.
Persönlich haben sie sich nicht gekannt, sagt die Polizistin. Aber das Auto der Ärztin sei ihr bekannt gewesen, weil sie es beim Falschparken gemeldet habe. S. und die ÖVP suggerieren bereits wiederholt, W. habe nur von Widerstand der Polizei gegen die Obduktion berichtet, weil sie ein persönliches Problem mit den Beamten hatte. Die Ärztin verneint das vehement.
Sie sei von den beiden Anwälten des Medienprozesses gegen ZackZack gefragt worden, ob sie mitwirken will, gibt S. an. Eine der beiden Anwältinnen ist ihre heutige Vertrauensperson Linda Poppenwimmer.
wie schon einige Auskunftspersonen vor ihr. Mit dabei waren hochrangige Polizeibeamte aus Niederösterreich, unter anderem LKA-NÖ Chef Stefan Pfandler, wie S. angibt. Es wurde dort aber keine Verschwiegenheit bezüglich bestimmter Dokumente vereinbart.
Diese fragt, ob S. Wahrnehmungen zu einer Weinflasche am Auffindungsort habe. Die Polizistin verneint das.
Hintergrund: Anna P. hatte einmal angegeben, im Kühlschrank habe eine Weinflasche gefehlt.
Und zwar bis 18:30. Die müden Gesichter der anderen Journalisten geben die Zähigkeit dieser Befragung wieder.
eine Rüge an das Innenministerium zu erteilen, weil es die vollständigen Akten zu den Logdaten bisher schuldig geblieben ist.
“Ich weiß es nicht” und “Ich kann jetzt nichts dazu sagen”. Sie kann keinen Grund dafür anführen, warum sie fast zwei Jahre später Änderungen im Polizeiakt vorgenommen hatte. Anmerkung: Kurz darauf fand ein Verhandlungstag vor Gericht statt. Im Zuge des entsprechenden Zivilprozesses ging S. gegen ZackZack vor.
die sie selbst vorgenommen hatte: Am 8. September 2025. Die Beamtin gab zuvor an, nach ihrem Anfallsbericht im Oktober 2023 nichts mehr mit dem Fall zu tun gehabt zu haben.
“Sie waren doch zu dem Zeitpunkt schon längst nicht mehr damit befasst”, merkt Tomaselli an. Daraufhin tauscht sich S. mit Poppenwimmer aus.
Nemeth sagt: “Ich bitte die Vertrauensperson, nicht aktiv die Aussage der Auskunftsperson zu beeinflussen.”
Die Sitzung ist abermals kurz unterbrochen.
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".Ein Kollege von S. und sie selbst. Unten bei der Einstiegsstelle sei niemand gewesen, bis S. den Auftrag zur Spurensicherung gegeben habe. Bei der Spurensicherung selbst sei sie dann nicht mehr dabei gewesen, gibt S. an.
am Fundort. S. sagt, den Tatortbericht habe der Kollege R. verfasst (er war bereits als Auskunftsperson geladen). Tomaselli merkt an, dass S. den Bericht aber auch bearbeitet habe und verweist auf die den Ausschussmitgliedern vorliegenden Logdaten – ZackZack berichtete.
Sie habe eine Kollegin von der Polizeidienststelle Weißenkirchen am Schranken zum Zugang positioniert – mit der Anweisung, unbefugten Personen den Zutritt zu verwehren. Weitere Absperrungsmaßnahmen seien nicht getroffen worden.
und fragt S. zunächst wann diese beim Fundort eingetroffen ist. Laut einem von ihr angefertigten Amtsvermerk ist nämlich von 09:05 die Rede. Gleichzeitig hatte S. jedoch angegeben erst gegen 09:30 an der Auffindungsstelle gewesen zu sein.
Die Polizistin gibt an, sie war kurz vor der Todesfeststellung der Ärztin vor Ort und hat dann die Einsatzleitung übernommen.
Am Fundort der Leiche wurde ihr dann aber von Kolleginnen auch von der Geisterfahrt erzählt.
Wotschke fragt, ob die Geisterfahrt Pilnaceks am Vorabend bereits Thema in den Gesprächen der Polizeibeamten und Beamtinnen vor Ort gewesen sei.
Aber die Konsequenz dieser Frage ist nur eine erneute Unterbrechung der Sitzung.
Noch immer geht es um Formulare zur Leichenbeschau und den Tatortleitfaden. Nachdem Wotschke anmerkt, dass sich die Vertrauensperson nicht aktiv an die Auskunftsperson wenden darf, unterbricht Nemeth die Befragung erneut.
bei der Befragung. Noch immer dreht sich alles um ausgefüllte Formulare, den Tatortleitfaden und die zweifelhafte kriminalpolizeiliche Leichenbeschau
Vorsitzender Nemeth kommt zu dem Entschluss, dass Auskunftsperson S. die Frage nach der Wassertemperaturmessung beantworten muss.
Es geht um die Legitimität der von Wotschke gestellten Frage über die Messung der Wassertemperatur und der Umgang mit Formularen.
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".Für einen “kurzen Moment”. Wie lange, ist unklar.
Zwischen Wotschke und S.
Denn die NEOS-Fraktionsführerin fragt beharrlich nach Begründungen zur Abweichung vom Tatortleitfaden. Diese würden im Bericht von S. fehlen. Zur Erinnerung: Es wurde beispielsweise keine Temperatur gemessen.
Das fragt Wotschke, nachdem S. vorhin angegeben hatte, es würde sich nur um Richtlinien handeln, die nicht bindend seien.
Hanger mischt sich ein: “Der gesunde Menschenverstand wird immer eine Rolle spielen”.
Die NEOS-Abgeordnete stellt fest, dass jede Abweichung vom Tatortleitfaden zu dokumentieren ist. Es entbrennt eine Geschäftsordnungsdebatte darüber, ob Wotschke S. damit vorgeworfen hatte, etwas verabsäumt zu haben.
S. sagt dazu, dass sie keine Juristin sei. Die Einleitung des Ermittlungsverfahrens war ihr zufolge ein formaler Akt, um eine Obduktion anordnen zu können.
sie befragt S. zur Weitergabe des Handys an die Witwe trotz Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung.
S. denke nicht, dass die Einleitung eines Ermittlungsverfahrens das Handy zum Beweismittel macht. Sie sei aber nicht mehr in die weiteren Ermittlungen eingebunden gewesen.
sei nicht durch S. erfolgt. Deren Arbeit war mit der Abgabe des Anfallsberichts beendet.
die schon kurz nach Auffindung der Leiche “in die Wege geleitet” wurde. Man habe dann schon früh in Erfahrung gebracht, wie Pilnaceks Witwe, Frau List, erreichbar ist.
Ob das an der Parteimitgliedschaft von S. liegt? Das muss, wie so Vieles, Spekulation bleiben. Die SPÖ hatte jedenfalls schon vorab angekündigt, sich nicht viel von der Befragung von S. zu erwarten.
sagt S. und gibt an, dass viele Beamte zum Auffindungsort entsandt wurden, um die Arbeit dort möglichst genau zu erledigen. S. spricht von einer Maßnahme der “Qualitätssicherung”.
Sie befragt S. zunächst nach deren Führungsrolle in der Polizei als Frau. S. sei stolz, die erste Postenkommandantin im Bezirk Krems zu sein.
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".und dass dieser bei Wasserleichen immer eine Obduktion vorsieht. Sie fragt S. deshalb, warum es bezüglich der Obduktion überhaupt eine Diskussion gegeben habe.
S. gibt an, dass die Staatsanwaltschaft den Tatortleitfaden nicht berücksichtige und immer Gründe für eine Obduktion verlangt. Auch für PolizeibeamtInnen sei der Tatortleitfaden nicht bindend, sondern lediglich eine Richtlinie, so S.
Pilnaceks Leichnam sei die erste Wasserleiche gewesen, die in der beruflichen Laufbahn von S. obduziert wurde.
und dass die Ärztin eine Obduktion anordnen wollte, das aber nicht könne. Das habe sie ihr auch gesagt. Sie forderte W. außerdem dazu auf, Gründe für die Anregung einer Obduktion zu nennen.
Ärztin W. hatte dem U-Ausschuss bekanntlich berichtet, dass sie auf massiven Widerstand der Polizei gestoßen war, als sie eine Obduktion anregen wollte.
seien an der Leiche erkannbar gewesen. Sie habe der anwesenden Ärztin W. dann sinngemäß gesagt “Sie können gar nichts anordnen, das könne nur die Staatsanwaltschaft”, nachdem diese eine Obduktion anregen, beziehungsweise in den Augen der Polizisten anordnen, wollte.
Dass sie wenig Hoffnung hat, dass es bei der Berichterstattung zu ihrer Aussage bei Fakten bleiben wird.
Sie sei außerdem ein politisch interessierter Mensch gewesen, auch nach ihrem Eintritt in den Polizeidienst. Schon in der Grundausbildung sei ihr deswegen die Zuschreibung, sie sei das “soziale Gewissen der Klasse” zugekommen. Seit 2022 sei S. Mitglied der SPÖ.
Und Verfahrensrichterin Christa Edwards nimmt auf dem Sessel der Verfahrensrichterin Platz. Als Vetrauensperson von Postenkommandantin S. ist diesmal die Anwältin Linda Poppenwimmer dabei. Sie vertrat S. bereits im Medienprozess gegen ZackZack.
stellt sich in seinem Statement die Frage, warum die Ermittler des BKA nichts Relevantes auf der Smartwatch gefunden hatten, der IT-Experte hingegen schon.
Außerdem müsse den Bewegungen auf der Smartwatch näher nachgegangen werden. Die Darstellungen von H. würden darauf hindeuten, dass in der Nacht von Pilnaceks Tod andere Personen in der Nähe waren, so Krainer.
sind für Christian Hafenecker besonders kurios. Auch sein eigener Anruf an Christian Pilnacek finde sich im Anrufprotokoll nicht mehr. Ebensowenig wie die Anrufe an Anna P.
beleuchtet Hafenecker in seinem Statement erneut. Die 75 Kontaktaufnahme seien für ihn eine zentrale Frage.
Auch das fehlende Sturzgeschehen auf der Smartwach irritiert ihn.
Hafenecker pocht weiterhin auf einen Kontakt mit einem Samsung-Spezialisten.
Die Auskunftsperson habe wichtige Bestätigungen geliefert.
Der Laptop von Pilnacek habe einiges durchlaufen – die angeschloßenen Datenträger würden neue wichtige Fragen aufwerfen.
werden bereits jetzt von Nina Tomaselli thematisiert. Die Tatortarbeit weist viele offene Fragen auf. Tomaselli blickt gespannt auf die Befragung der nächsten Zeugin: Postenkommandantin S.
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".für sie wird auf die Polizei ein sehr schlechtes Licht geworfen.
Die Auswertung der Smartwatchdaten offenbare einen weiteren “Puzzlestein in den Ermittlungspannen der Polizei”.
Die Erkenntnisse werden für Tomaselli die nächste Befragung prägen.
für ihn ist “wenig überraschend” dass sehr wenig Kommunikation stattgefunden hat.
Er betont, dass der Laptop mehrfach manipuliert wurde und es diverse Datenänderungen gab.
Elian findet den Umgang mit Pilnackes Laptop nach dessen Ableben pietätlos.
Bis 15:10
Verfahrensrichter Köller schließt mit einer kurzen Fragenreihe zu den gelöschten Daten ab.
und fragt nach, ob es sinnvoll wäre mit Samsung Kontakt aufzunehmen.
H. würde sich sehr wenig von der Kontaktaufnahme erwarten.
Gibt es viel mehr Feedbackschleifen, sagt H. auf Anfrage von Wotschke. Man nehme sich da etwas mehr Zeit für solche Fälle.
“Ich wurde informiert, dass ich diese Frage nicht beantworten muss”, entgegnet der IT-Experte.
Die dem U-Ausschuss noch nicht vorliegen, unter anderem für die Staatsanwaltschaft Eisenstadt. Außerdem hat H. derzeit noch einen Auftrag der WKStA bezüglich des Laptops. Er müsse erörtern, wer sich wann welche Dateien angeschaut hatte auf dem Laptop.
Es habe entweder Dreh- Touch oder Handballenberührungen auf der Uhr gegeben, sagt H. Er könne jetzt nicht sagen, um welches Ereignis es sich genau handelte.
Kurz danach habe es jedenfalls keine Herzschlag-Aufzeichnungen mehr gegeben.
Habe H. feststellen können, dass der ständige Pulsmesser auf Pilnaceks Watch nicht eingeschaltet war.
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".und erkundigte sich danach, in welchem Fall der Sturzsensor von Pilnaceks Smartwatch anschlagen würde. Aber H. will dazu keine Angaben machen. Er wisse das nicht.
Und zwar am Vorabend des Todes von Pilnacek. Im Zuge dessen hätten sie sich auch angerufen, aber der Anruf scheint auf der Smartwatch nicht auf. IT-Experte H. erklärt sich das mit Synchronisierungsproblemen zwischen Handy und Smartwatch.
war um 23:03, um 23:44 und um 0:28 verändert worden – was heißt, dass es neue Einträge gab. Auf Nachfrage von Wotschke sagt H., dass es sich “sehr wahrscheinlich”, um Anrufe auf dem Mobiltelefon handelte.
Dass die “App-Analyse” leer ist?
H. führt das auf einen möglichen Fehler des Programms zurück, mit dem die Ermittler ihre Auswertung durchgeführt hatten. Schon mehrfach hat er angemerkt, dass Ermittler der Polizei nicht die richtigen Tools haben, um Datenträger in der Art und Weise auszuwerten, wie er das tut.
und fragt, ob es öfter vorkommt, dass ein Bericht der Polizei nicht vollständig ausgefüllt ist? Der IT-Experte sagt “Das ist schon vorgekommen”.
Hintergrund: In dem ergebnislosen Auswertungsbericht des Bundeskriminalamts fehlt eine Angabe zur Person, die den Bericht erstellt hat.
als es andere Bluetooth-Geräte in der Nähe gab, war die Uhr “großteils” unter Wasser, stellt Jan Krainer fest. H. bestätigt das. Auch dass die Reichweite von Bluetooth unter Wasser eingeschränkt ist bekräftigt der Experte.
Damit steht die Frage im Raum, ob andere Geräte in der Nähe waren, als Pilnaceks Uhr Kontakt mit Wasser hatte.
Auf Pilnaceks Smartwatch, die wahrscheinlich von dessen Handy stammen und auch die Geisterfahrt auf der Autobahn abbilden würden, seien grundsätzlich an den U-Ausschuss lieferbar, sagt H. auf Frage von Krainer.
Der SPÖ-Abgeordnete stellte ein entsprechendes Verlangen an das Innenministerium in Aussicht.
und beginnt mit dem Austeilen von Zetteln im Ausschusslokal. Darauf ist die Umgebung des Auffindungsortes von Pilnaceks Leiche zu sehen.
Der SPÖ-Vorsitzende will vom IT-Experten wissen, wo er das erste Gerät der Bluetooth-Kommunikation mit Pilnaceks Smartwatch verortet hat.
Hintergrund: H. hatte am Vormittag angegeben, er habe zumindest zwei Low Energy fähige Geräte aufspüren können, die mit Pilnaceks Smartwatch kommunizierten. Eines davon sei bei einer Kreuzung vor dem Seitenarm gewesen, in dem Pilnaceks Leiche gefunden wurde.
fragt Elian.
H. kann dazu keine Angabe machen.
“Aber technisch wäre es möglich gewesen?”, fragt der ÖVP-Abgeordnete.
“Technisch ist immer sehr viel möglich”, gibt H. zu bedenken.
will Elian von H. wissen. Dieser sagt, er habe sie gehabt und davon ein “Image” erstellt.
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".er fragt nach dem Auftrag, den H. bei der Auswertung der Smartwatchdaten erhalten hatte. Der IT-Experte hatte keinen klaren Auftrag, Chats an die Staatsanwaltschaft weiterzugeben, hat dem zuständigen Oberstaatsanwalt aber dennoch von 206 Chats auf Pilnaceks Smartwatch berichtet.
In 20 Minuten soll es weitergehen.
sagt H. Er weiß aber nicht, ob das gesamte Telefonbuch von Pilnacek auf der Uhr abgebildet war.
Hafenecker nimmt seine restliche Befragungszeit in die nächste Runde mit.
habe nach Ansicht von H. mehrmals mit Pilnaceks Smartwatch in dessen Todesnacht kommuniziert. Vermerkt sind 75 Bluetooth-Kommunikationen. Diese Zahl gibt keinen Rückschluss darauf, um wieviele unterschiedliche Geräte es sich handelte.
Eines findet sich an der Kreuzung am Weg zum Fundort, das andere sei “in der Donau” gewesen, gibt H. an.
Das erste Gerät dürfte sich neben dem Treppelweg befunden haben. Der Experte konnte aber nicht herausfinden, um welches Gerät es sich genau handelte.
Das habe man in den Daten klar erkannt, so IT-Experte H.
Ob man erkennen würde, ob Pilnacek die Uhr zu einem bestimmten Zeitpunkt abgenommen habe, will Hafenecker wissen. H. bejaht das. Das würde man wahrscheinlich in den Gesundheitsdaten erkennen.
fragt Hafenecker. Aber H. verneint. Man habe zwar Teile von GPS-Daten gefunden, diese waren aber erstens ungenau und zweitens seien sie wohl vom Handy automatisch auf die Smartwatch gewandert.
Seien wohl nicht von Pilnacek selbst auf dessen Laptop kopiert worden, nimmt H. an und bestätigt damit die Vermutung von Christian Hafenecker, der die erste Fragerunde komplettiert.
Wenn gleichzeitig durch einfache Klicks feststellbar ist, dass die Ordner nicht leer sind, fragt Tomaselli. H. begründet das mit Cache-Speicher.
Er sagt aber zugleich, dass der Bericht der Ermittler “mit Vorsicht zu genießen” und “problematisch” ist.
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".für eine Auswertung eines komplexen Datenträgers, sagt H. Wenn man die Zeit und die Kenntnis für eine umfassende Auswertung nicht hat, dann erzielt man nicht die Ergebnisse, die H. in diesem Fall erzielt hatte.
gibt er auf Nachfrage von Tomaselli an. Er habe mit dem Beweismittel Smartwatch eigentlich schon abgeschlossen gehabt, sagt er. Aufgrund der Medienberichte habe er dann aber noch einmal reingeschaut und die Daten gefunden.
“Was war die Schwierigkeit?”, fragt Tomaselli.
“Eigentlich keine”, entgegenet H. Man musste nur reinschauen.
waren auf Pilnaceks Smartwatch nicht zu finden, gibt der IT-Experte an. Nur SMS und MMS wären auf der Uhr verzeichnet gewesen, genauso wie Anrufe. Etwaige Chats auf WhatsApp oder Signal fand H. auf der Uhr aber nicht.
Nämlich wann laut Auswertung der Smartwatch markante Bewegungen stattgefunden hätten und wann die Uhr im Wasser oder nicht mehr im Wasser war?
H. hält es für möglich dass die Uhr am Morgen des 20. Oktober 2023 gegen 1:45 Kontakt zu Wasser hatte und der Sensor nach 4 Uhr in der Früh dann nicht mehr im Wasser war.
Markante Handbewegungen gab es zwischen 1:25 und 1:45.
Laut H. hören die Handgelenksbewegungen um die Uhrzeit auf.
würden selten zum Ziel führen und sorgen für hohe Frustrationslevel bei der Justiz, gibt H. Einblick in seine Arbeit.
um verschlüsselte Daten vielleicht doch noch zu erhalten. Denn der IT-Experte ist sich nicht sicher, ob Samsung da überhaupt Hilfe leisten könnte. Zudem dauert das dafür notwendige Rechtshilfeersuchen sehr lange.
Nein, befürchtet H.
Er sagt, das Handy sei der “magische Schlüssel”, um wieder an diese Daten zu kommen. Das Handy braucht man dafür aber physisch. Damit wären die Daten verloren, da das Handy ja von List vebrannt wurde.
sie beginnt mit der Frage, ob es einen Bericht von H. zum Vergleich zwischen den beiden Sicherungskopien der Smartwatch gibt. Dieser bejaht. Er habe im Jänner 2026 einen derartigen Bericht geschrieben.
Hintergrund: Die erste Sicherungskopie wurde von den Ermittlern der Polizei kurz nach Pilnaceks Tod vorgenommen, die zweite von H. und dessen Kollegen im Jahr 2026, nachdem er die echte Uhr von Pilnaceks Witwe Caroline List erhalten hatte.
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".fragt Krainer. Aber der IT-Mann will dazu nichts sagen. Er wisse nicht, was die Polizei genau mit den Daten der Uhr gemacht habe.
habe H. bei Samsung Austria nachgefragt, was hinter diesen Ereignissen steht. Aber dort habe man “leider nicht” sagen können, was es mit diesen Daten auf sich hat. Sie konnten ihre eigenen Daten nicht erklären?, fragte Krainer nach. H. bestätigt das.
H. will seine Kollegen schützen und sagt, dass die meisten Forensik-Tools die Daten in der übermittelten Form ausspucken, die das LKA vorgenommen hatte. Warum die Ermittler dann nicht versucht haben, wie H. vorzugehen und mehr Daten zu finden, kann dieser nicht beantworten.
gibt H. an. “Die waren aber nicht mehr vorhanden”, so der IT-Experte. Denn Gesundheitsdaten haben einen relativ hohen Schutz und werden relativ schnell “verworfen”, sagt H. Das heißt, diese Daten werden nur einen Tag behalten und liegen dann nur noch verschlüsselt vor.
Auf der Uhr selber habe man daher nur “sehr wenige” Daten gesehen.
Bisher sei dem Ausschuss nicht bekannt, wer die erfolglose Smartwatch-Auswertung des Landeskriminalamts vorgenommen hatte. IT-Experte H. könne den Namen nennen. Der Vorsitzende will das zunächst nur unter Ausschluss der Öffentlichkeit zulassen. Schließlich nennt H. den Namen doch. Dieser ist aber keine Person des öffentlichen Interesses und darf daher nicht angegeben werden.
und eine zweite Sicherung anfertigen lassen.
War für H. “nie relevant”. Der Grund dafür ist, dass er weitaus weniger umfangreich war, als die Rohdaten auf der Sicherungskopie der Uhr. Er habe folglich weniger enthalten, als H. selbst auf Grundlange der Datenkopien finden konnte.
bei der Bluetooth-Kommunikation, fragt Krainer. In flachem Gelände bis zu 100 Meter, gibt der Experte an.
Dann fragt Krainer nach 75 Belegen für Kommunikation mit anderen Geräten, die sich angeblich finden ließen. Das würde laut H. aber nicht bedeuten, dass es sich um 75 verschiedene Geräte handelte. Es könnte auch ein Gerät immer wieder Signale an die Uhr gesendet haben.
Er lässt sich von H. die Zeitintervalle der Bluetooth-Kommunikation auf Pilnaceks Smartwatch erläutern. In der Nacht von Pilnaceks Ableben sei zunächst nur sehr wenig Kommunikation belegbar. Erst ab 3:55 bis zum nächsten Tag (dem 21. Oktober) um 3 Uhr in der Früh sei sehr viel Kommunikation belegbar, so H.
in der Nähe von Pilnaceks Smartwatch vor den Stunden seines Todes ergeben. Diese Geräte seien “Low Energy”-fähig gewesen, betont der IT-Experte.
Zur Erklärung: Low Energy fähige Geräte sind solche, die sehr lange mit wenig Strom auskommen. Mobiltelefone gehören nicht dazu. Beispiele sind etwa Smartwatches, Hörgeräte, Temperatursensoren und Bewegungsmelder.
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".zwischen der Smartwatch und anderen Geräten habe es am 20. Oktober 2023 in den frühen Morgenstunden gegeben. Er habe versucht herauszufinden, was es damit auf sich habe. Dieser Versuch sei aber “ergebnislos” geblieben, so H.
Diese seien nach H. “unspektakulär” gewesen. H. bestätigt dem ÖVP-Mandatar, dass sich keine Hinweise auf eine Löschung von Daten seitens der Polizei auf der Smartwatch finden lassen.
Aber H. kann dazu nichts sagen: “Da könnte ich nur spekulieren und das ist glaube ich der falsche Ort”.
so Elian. Aber H. habe dazu keine Wahrnehmung.
sagt Elian. H. bestätigt das. Er könne aber nicht sagen, welche Daten das waren, da er sich die “schiere Masse” nicht merken konnte.
und will H. vor allem zum Laptop befragen. Elian interessiert sich dafür, ob der Laptop ohne Passwort zugänglich war. H. sagt: “Ja, das war der Fall”.
Zum Hintergrund: Die ÖVP ortet beim Weg des Laptops von Anna P. bis zur WKStA eine “Manipulation eines Beweismittels”. Beim Handy, das von Pilnaceks Witwe verbrannt wurde, sieht die Volkspartei aber keine Unregelmäßigkeiten.
Er befragt H. zu den paralellen Ordnerstrukturen bei Pilnaceks Laptop und der “ominösen” roten Festplatte. Von H. wollte er wissen, ob man herausfinden könnte wann die Daten, die auf Pilnaceks Laptop scheinbar gelöscht wurden, gelöscht wurden. H. bejaht diese Frage.
Manche Datensätze wurden von der Polizei nur formell, aber im Bericht nicht inhaltlich dargestellt, so H.
Dabei gehe es darum “Übersetzer” von Daten für Strafverfahren zu sein und Auswertungen relevanter Daten von Datenträgern vorzunehmen.
Bei der Auswertung der Smartwatch stieß er auf mögliche relevante Daten für das Kremser Verfahren. Ihm sei bewusst, dass es im U-Ausschuss um mögliche Fehler der Polizei gehe. Diese könne er aber nicht beurteilen. Die ihm zur Verfügung gestellte Sicherungskopie des Landeskriminalamtes war jedenfalls “sehr gut”, so H.
und belehrt die erste Auskunftsperson H. und deren Vertrauensperson über Rechte und Pflichten im U-Ausschuss
Peter Pilz präsentiert sein neues Buch "Pilnacek Band 2 - Spuren im Schlamm".Die Fraktionsvorsitzenden erwarten sich viel von Auskunftsperson H., ein IT-Experte der Justiz. Er hatte Pilnaceks Laptop und vor allem die Sicherungskopie der Smartwatch ausgewertet. H. hatte angekündigt, zur besseren Veranschaulichung seiner Antworten immer wieder Folien einblenden zu wollen.
Der U-Ausschuss habe schon einiges Interessantes ans Lichte gebracht, so der SPÖ-Fraktionsvorsitzende. Was am Interessantensen ist, ist der Umgang der Polizei mit Datenträgern. Wenn ein Datenträger da ist, dann wird er so ausgewertet, dass man nichts findet.
Das Handy wurde „schnurstracks“ aus den Ermittlungen entfernt, bemängelte Krainer. Bei der Auswertung der Smartwatch habe man nicht gefunden – also „case closed“ für das Landeskriminalamt, so Krainer ironisch.
Warum die Polizei das Handy und den Laptop anders behandelt, ist sehr auffällig. Die Polizei sei nicht für das Fundwesen verantwortlich, stellt Krainer klar.
Entweder die Polizei kann Datenträger nicht auswerten, oder sie will nicht, so Krainer. “Beides ist nicht akzeptabel, für beides gibt es einen politisch Verantwortlichen, der das auch erklären muss”, so der SPÖ-Fraktionsführer.
Von der Befragung von Postenkommandantin S. erwartet sich Krainer im Gegensatz zu Datenexperten H. nicht viel. Man habe schon von ausreichend anderen Personen detailreiche Schilderungen vom Auffindungsort erhalten.
beginnt ihr Statement mit einer Schelte an das LKA Niederösterreich. Diesem sei es nicht gelungen, die Daten der Smartwatch auszuwerten. Es sei nicht das erste Mal, dass Kriminalisten der Polizisten Daten angeblich nicht auswerten konnten, die Experten der Justiz aber schon. Die NEOS-Fraktionsführerin bezeichnet die Befragung des IT-Experten H. deshalb im Vorfeld als “spannend”.
Auch den Laptop habe H. ausgewertet. Es sei jedoch nicht klar, ob er diesen auch inhaltlich ausgewertet habe. Während Smartwatchdaten und Laptopdaten vorliegen, sind die Handydaten Pilnaceks verloren, beklagt sich Wotschke.
Andreas Hanger (ÖVP) wirft sie vor, sich als Freund der Polizei zu inszenieren. Wer aber “solche Freunde hat, braucht keine Feinde mehr”, so die NEOS-Abgeordnete.
Auch Wotschke bemängelt den Umgang des Innenministeriums mit den Logfile-Daten. Sie liegen dem Ausschuss noch immer nicht in zufriedenstellender Form vor.
wird heute rund um die Smartwatch fortgesetzt, so Nina Tomaselli. Sie spricht auch über die sogenannten Logfiles in den Polizeiakten, die nach Schließung des Aktes zu sensiblen Zeitpunkten verändert wurden, ZackZack berichtete über die Eigenartigkeiten rund um die Logfiles.
Den IT-Techniker werde man fragen, ob er weiß, wer für das Landeskriminalamt Niederösterreich die Smartwatch-Auswertung vorgenommen hatte. Dem U-Ausschuss ist die Person bislang nicht bekannt.
Wie Hafenecker gibt es auch von Tomaselli eine Rüge an das Innenministerium, weil es bestimmte Akten nicht an den Ausschuss übermittelt habe. Die Logdaten bei den Polizeiakten seien bislang nicht herausgegeben worden, obwohl alle Fraktionen entsprechende Daten vom BMI angefordert hatten.
Die zweite Auskunftsperson, Postenkommandantin S. habe beispielsweise Änderungen im Akt vorgenommen. Man werde sie dazu befragen und warte gespannt auf die Antwort.
Das BMI würde “fadenscheinige Gründe” angeben, um die Daten nicht an den U-Ausschuss liefern zu müssen. So etwa Datenschutz und Persönlichkeitsrechte. Für die Grüne Fraktionsvorsitzender tut der Innenminister den entsprechenden Polizisten, die die Files bearbeitet hatten, keinen Gefallen.
Der IT-Experte könne zu den Daten, die er bei seiner Auswertung auf der Smartwatch gefunden hat, Stellung nehmen. Das LKA Niederösterreich hatte bekanntlich nichts Relevantes auf der Uhr gefunden. Der entsprechende Auswertungsbericht liegt dem U-Ausschuss noch immer nicht vor, beklagte sich FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker.


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