Am Dienstagabend fand die Buchpräsentation von Peter Pilz’ zweitem Pilnacek-Buch “Spuren im Schlamm” statt. Das Interesse war groß: In der übervollen Kulisse waren zahlreiche Politiker und Journalisten zu Gast.
ZackZack lud am Dienstagabend in die Kulisse – und diese war berstend voll. Die Buchpräsentation der Fortsetzung des Bestsellers “Pilnacek – Der Tod des Sektionschefs” wollten sich weder ZackZack-Leserinnen und -leser noch Journalistinnen, Experten und Politikerinnen und Politiker entgehen lassen. Der zweite Teil “Spuren im Schlamm” feierte in Wien Hernals einen gelungenen Einstand.

Nikbakhshs Fragen – Pilz’ Antworten
Wie schon bei der Buchpräsentation des ersten Bands versuchte Dunkelkammer-Gründer und Investigativjournalist Michael Nikbakhsh durch gezielte – durchaus kritische – Fragen im Zwiegespräch mit ZackZack-Herausgeber Peter Pilz die Hintergründe von Band 2 zu erörtern.

Dabei ging es zunächst um den Medienprozess gegen ZackZack, der von einigen hochrangigen Polizisten rund um Bundespolizeidirektor Michael Takacs angestrengt worden war. Die dort getroffenen Aussagen unter Wahrheitspflicht lieferten Erkenntnisse, die im ersten Buch noch nicht vorlagen. Takacs war dabei immer wieder Thema. So ging es etwa um die von Pilz vermutete telefonische Einflussnahme auf die Ermittlungen rund um die Weitergabe des Pilnacek-Handys an Pilnaceks Witwe Caroline List.
Im zweiten Teil des Abends wurde vor allem über die Justiz und die Urteile gegen ein kleines Medium wie ZackZack gesprochen.
Politische Prominenz
Nicht nur zahlreiche Medienvertreter, sondern auch hochrangige Politikerinnen und Politiker besuchten die Kulisse. So waren etwa drei Fraktionsvorsitzende des Untersuchungsausschusses live dabei: Kai Jan Krainer von der SPÖ, Nina Tomaselli von den Grünen und Sophie Wotschke für die NEOS.

Antonio Della Rossa (unten)


Auch Ex-Vizekanzler Werner Kogler ließ sich die Buchpräsentation nicht entgehen.

Aus dem Burgenland reiste SPÖ-Sprecher Roland Fürst an.

Auch der Kopf der Kreutner-Kommission, Martin Kreutner, war am Dienstagabend in der Kulisse. Der ungeschwärzte Bericht der Kommission liegt dem U-Ausschuss erstmals vor. Dort wird beschrieben, wie die als “System Pilnacek” bekannt gewordene “Zwei-Klassen-Justiz” funktioniert. Wie Pilz auf der Bühne betonte, “hat das System Pilnacek seinen Namensgeber offensichtlich überlebt”. Pilz spielte damit auf die Weisungen der Oberstaatsanwaltschaft Wien an, die auch in der Buchpräsentation Thema waren.


Buchversand läuft auf Hochtouren
Unterdessen werden in der ZackZack-Redaktion bereits hunderte neue Bücher signiert und versandt. Alleine seit Montag schrieb Pilz über 700 Widmungen in die frisch gedruckten Bücher. Bis Freitag werden fast alle vorbestellten Bücher ankommen.


Mit ein paar Klicks im ZackZack-Shop kannst du “Pilnacek – Spuren im Schlamm” jetzt mit Signatur bestellen.
Titelbild: ZackZack


