„Kammer machen, muss man aber nicht“, die Wirtschaftskammer Niederösterreich feierte mit Mitgliedsbeiträgen eine Party um 54.000 Euro. Für gerade einmal 90 Gäste.
Weil die bekannte Wiener Dragqueen Candy Licious anlässlich des Pride-Monats am Freitag in einer Wiener Bücherei aus Kinderbüchern vorlesen will, zog eine Gruppe Rechtsextremer vor dem Eingang eine Mauer hoch. Die Störaktion war angekündigt und soll nicht die letzte gewesen sein.
Die SPÖ gewinnt in einer neuen Umfrage weiter dazu. Die Regierungsparteien befinden sich im freien Fall. Nicht einmal ein Drittel der Österreicher würden Türkis oder Grün wählen. Plus: Der Rechtsblock war in diesem Jahrtausend in keiner Umfrage schwächer.
Der Rechnungshof übt heftige Kritik am Management der Coronapandemie durch die Behörden. "Der Bund hatte die im Pandemiefall notwendigen organisatorischen Strukturen und personellen Grundvoraussetzungen nicht sichergestellt", heißt es in einem am Freitag veröffentlichten Bericht.
Bildungsminister Martin Polaschek (ÖVP) soll vergessen haben, den bis Ende des Schuljahrs laufenden Vertrag mit einem Testanbieter zu kündigen, wodurch eine Strafzahlung von elf Mio. Euro im Raum steht.
Vizekanzler Werner Kogler (Grüne) hat am Donnerstag den Begriff "Hysterie" im Zusammenhang mit der Teuerungswelle zurückgenommen. Dies sei "ein unsinniger Begriff, weil er das Falsche ausdrückt, nämlich das Gegenteil dessen, was ich meine", erklärte er im Bundesrat.
10,7 Millionen Euro gaben die Ministerien in den ersten drei Monaten für PR, Inserate und Werbezwecke aus. An der Spitze: Das Bundeskanzleramt und ein grünes Ministerium.